– Oder: Learning from New Delhi
Transition, Magazin des Dept. Arch. der ETH Zürich, No. 9, Juli 2002
Der Text beleuchtet das für die westlichen Kulturen übliche lineare Verständnis von Zeit und Geschichte und stellt es dem hinduistischen gegenüber. Nach dem Vorbild dieses zyklischen Verständnisses von Raum und Zeit schlägt der Author eine Art ‚geschichtliches Rhizom‘ vor: ein Netzartiges Verständnis von Geschichte, dem zufolge Kulturen frühere Werte und Formen wieder beleben können, wannimmer sie es wünschen. Diese Sichtweise könnte Katalysator einer symbolisch reichhaltigen Mischarchitektur aus unterschiedlichen Epochen werden, so die These.
PDF